Landesliga Ostalb

Geschrieben von Ronald Schäfer am . Veröffentlicht in News

SV Unterkochen : SC Grunbach 2     4-4

Unterkochen sieglos trotz Überzahl

Als am vergangenen Sonntag die zweite Mannschaft von Grunbach zu siebt gegen den SV Unterkochen antrat, dachte jeder, der Favorit werde sich mühelos durchsetzen. Doch weit gefehlt; am Ende musste der SV Unterkochen sogar noch froh sein, zumindest ein Unentschieden erkämpft zu haben. Zum Spielverlauf: Nach dem kampflosen Sieg von Hans-Dieter Junker sicherte sich Neuzugang Tobias Zengerle ein Remis nach einem eröffnungstheoretischen Geplänkel. Christian Stanescu behielt in einer komplexen Abtauschsituation einen klaren Kopf und konnte in ein gewonnenes Endspiel mit zwei Figuren gegen Turm abwickeln. 2,5 zu 0,5 für den SV Unterkochen – so weit so gut. Ronald Schäfer machte leider in der Eröffnung einen gravierenden Fehler und fand keinen Ausweg als die Aufgabe. Auch Richard Haidl verpasste den richtigen Moment, um den gegnerischen Mattangriff abzuwehren und musste resignieren. Gleichstand. Nikolaos Karatsioras kam sehr gut aus der Eröffnung raus, doch fand er den Gewinnweg im Läufer-gegen-Springer-Endspiel nicht und musste sich mit einer Punkteteilung begnügen. Ähnlich erging es Jürgen Rieck, der nach zähem Kampf in ein ausgeglichenes Endspiel abwickeln musste. 3,5 zu 3,5. Die Last auf den Schultern trug nun Martin Egle an Brett 1. Doch es sah sehr schwierig aus, denn trotz Mehrbauer war das Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern kaum zu gewinnen. Er reizte noch alles aus, aber mehr als ein Remis war dann doch nicht drin. Endstand 4:4. Das ist das zweite Unentschieden für den SV Unterkochen in dieser Saison – der Meistertitel ist zwar noch möglich, aber weitere solcher Ergebnisse dürften sich nicht wiederholen. Am 27.11. geht es dann zum Auswärtsspiel nach Plüderhausen.

(Spielbericht von N.Karatsioras)

Landesliga Ostalb

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SK Sontheim / Brenz 3 : SV Unterkochen     4-4

Unterkochen strauchelt gegen Tabellenletzten

Zwei Spieler weniger, sind nun mal zwei Spieler weniger. Ersatzgeschwächt trafen die Unterkochener, die nominell stärkste Mannschaft der Landesliga, am vergangenen Sonntag auf den Tabellenletzten – Sontheim 3. Mit dem Rücken zur Wand, denn es stand schon zu Beginn 2:0 für die Gastgeber, hieß es zunächst den Schaden so gering wie möglich zu halten, auch wenn zwischendurch es auch hätte anders laufen können. Am Ende dürften sich die Unterkochener gefreut haben, nur einen Punkt liegengelassen zu haben. Zum Spielverlauf: Nikolaos Karatsioras stellte in der Eröffnung einen Bauern ein, fand jedoch etwas Kompensation im Mittelspiel; doch das Endspiel mit ungleich farbigen Läufern war nicht zu gewinnen – unentschieden. Viel besser verlief es hingegen für Jürgen Rieck. Er gewann früh eine Figur und schaukelte den Sieg locker nach Hause. Auch Christian Stanescu ließ nichts anbrennen. Er behandelte das Turm- gegen Springer-Endspiel sauber bis zum Schluß und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. So weit so gut. Doch kurz darauf kam die erste Überraschung. Martin Egle an Brett 2 erreichte eine offensive Stellung, aber in einer Schrecksekunde ließ er einen ganzen Turm stehen, den seinen Gegner dankend annahm. Kurz darauf resignierte er. Neuzugang Tobias Zengerle gab sein Debüt-Spiel für den SV Unterkochen und brillierte in einem komplexen Turmendspiel. Nicht nur optisch eine Augenweide, sondern vor allem die Dynamik seines aktiveren Turms zwang seinen Gegner in die Knie. Zwischenstand 3,5:3,5. Das letzte noch spielende Brett sollte die Entscheidung herbeiführen. Hans-Dieter Junker, behielt in seiner Partie stets die Oberhand, spielte druckvoll und kontrollierte das Spielgeschehen. Doch leider erreichte auch er eine Position mit ungleich farbigen Läufern und musste sich mit einem Remis begnügen. Endstand 4:4. Der SV Unterkochen kam mit einem blauen Auge davon und muss jetzt die nächsten Spiele voll auffahren, wenn aus dem Aufstieg noch etwas werden soll. Am 6. November empfängt „Uko“ die Gäste aus Grunbach.

(Spielbericht von N.Karatsioras)

Landesliga Ostalb

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SV Unterkochen 1 : SV Crailsheim 1 6-2

Crailsheim chancenlos gegen Unterkochen

Neue Saison, neues Glück – am vergangenen Sonntag begann die Landesliga Ostalb und der SV Unterkochen gab gleich seine Visitenkarte für den Aufstieg ab. Als klarer Favorit und in nahezu Bestbesetzung empfingen die Unterkochener die Gäste aus Crailsheim, die nur zu siebt antraten. Schon zu Beginn stand es also 1:0 und es sollten noch etliche für den Gastgeber hinzukommen. Zum Spielverlauf: Richard Haidl mit den weißen Steinen setzte auf eine schnelle Entwicklung in der Eröffnung, positionierte seine Figuren auf den Königsflügel und startete einen unhaltbaren Angriff – vor die Wahl gestellt: Matt oder Materialverust resignierte sein Gegner. Auch Nikolaos Karatsioras ließ nichts anbrennen; er nutze seinen Entwicklungsvorsprung aus, gewann erst einen Bauern im Mittelspiel, im Endspiel noch zwei weitere und schließlich eine ganze Figur- Aufgabe des Gegners. Stefan Egle fand nicht so recht ins Spiel. Eine Zugumstellung in der Eröffnung verschaffte ihm eine leicht schlechtere Stellung, so dass er das Remisangebot des Gegners dankend annahm. Lutz Höring parierte den gegnerischen Angriff gekonnt und leitete in ein ausgeglichenes Endsiel ab. Zwischenstand 4:1 für Unterkochen. Ein halbes Pünktchen musste her, um den Sieg sicher einzutüten. Timo Kühn bewies altruistischen Teamgeist und bot seinem Gegner trotz Bauernmehrheit und besserer Stellung ein Unentschieden an, das er nur annehmen konnte. Geschafft: Mannschaftssieg! Die beiden noch laufenden Partien sorgten noch für mehr Brettpunkte-Kosmetik: Christian Stanescu holte einen halben Punkt aus einer unklaren Stellung und auch Martin Egle zwang seinen Gegner nach einer strategisch sauber angelegten Partie in die Knie. Endstand: 6-2. Am 9. Oktober geht es dann für die Unterkochener zum Auswärtsspiel nach Sontheim.

(Spielbericht von N. Karatsioras)

Vereinsabend

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Der Vereinsabend findet derzeit noch unregelmäßig Freitagabend ab 19 Uhr statt. Teilnahmeinteressierte, die nicht in der Whatsapp-Gruppe des SV Unterkochen sind, fragen bitte vorher bei Hans-Dieter Junker an (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Landesliga Ostalb

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Spielbericht Schach, Landesliga Ostalb

SV Unterkochen 1 : SGEM Schwäbisch Gmünd 2       4-4

SV Unterkochen verpasst knapp den Aufstieg

Es hat nicht sollen sein. Der SV Unterkochen verpasste trotz eines 4:4 in den Aufstiegsplayoffs denkbar knapp den Aufstieg. Während die Feinwertung in der ersten Playoff-Runde des SV Unterkochen ausfiel, drehte sich das Blatt leider im finalen Spiel um den Aufstieg. Zum Spielverlauf: Lukas Wallinger spielte seine Partie druckvoll von Anfang an, doch gegen seinen erfahrenen Gegner konnte er nicht mehr als einen halben Punkt einfahren. Auch Nikos Karatsioras erging es ähnlich – er kam gut aus der Eröffnung raus, doch im Läuferendspiel musste er sich mit einem Remis begnügen. Den ersten vollen Punkt fuhr dann Jürgen Rieck ein, der virtuos mit zwei Mehrbauern den Sieg nach Hause fuhr. Stefan Egle dominierte seine Partie über Lange strecken, doch ein Bauerneinsteller zwang auch ihn zu einem Unentschieden. Glücklicher erging es da Hans-Dieter Junker – in einer aussichtslosen Stellung bot ihm sein Gegner ein Remis an, das er dankend annahm. Martin Egle kämpfte trotz Minus-Qualität tapfer weiter, doch am Ende erwies sich der Turm gegen den Springer als zu stark – Aufgabe. Der Pechvogel der Partie war Lutz Höring. Er überspielte seinen Gegner bereits in der Eröffnung, gewann eine Figur für zwei Bauern, doch in der späten Phase des Spiels unterlief ihm ein Fehler, der sofort bestraft wurde. Zwischenstand 4:3 für die Gmünder. Richard Haidl gelang dann eine kleine Endspiel-Sensation. Während seine zwei Mehrbauern in einem ungleich-farbigen Läuferendspiel vermeintlich nichts nutzten, lauerte er auf den einen entscheidenden Fehler seines Gegners – er kam prompt und Richard gewann souverän. Endstand 4:4 - doch nach der sogenannten Berliner Feinwertung ist nun der Gmünd der Aufsteiger. Der SV Unterkochen bleibt ungeschlagen und hat eine starke Saison gespielt. Jetzt heißt es, die Kräfte zu konsolidieren und in der kommenden Saison hochmotiviert wieder an die Bretter zu gehen. Manchmal ist es im Schach wie beim Casino – man braucht ein paar Anläufe bis man gewinnt.

(Spielbericht von N. Karatsioras)