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Landesliga Ostalb

am . Veröffentlicht in News

Spielbericht Schach, Landesliga Ostalb

SV Unterkochen 1 : SGEM Schwäbisch Gmünd 2       4-4

SV Unterkochen verpasst knapp den Aufstieg

Es hat nicht sollen sein. Der SV Unterkochen verpasste trotz eines 4:4 in den Aufstiegsplayoffs denkbar knapp den Aufstieg. Während die Feinwertung in der ersten Playoff-Runde des SV Unterkochen ausfiel, drehte sich das Blatt leider im finalen Spiel um den Aufstieg. Zum Spielverlauf: Lukas Wallinger spielte seine Partie druckvoll von Anfang an, doch gegen seinen erfahrenen Gegner konnte er nicht mehr als einen halben Punkt einfahren. Auch Nikos Karatsioras erging es ähnlich – er kam gut aus der Eröffnung raus, doch im Läuferendspiel musste er sich mit einem Remis begnügen. Den ersten vollen Punkt fuhr dann Jürgen Rieck ein, der virtuos mit zwei Mehrbauern den Sieg nach Hause fuhr. Stefan Egle dominierte seine Partie über Lange strecken, doch ein Bauerneinsteller zwang auch ihn zu einem Unentschieden. Glücklicher erging es da Hans-Dieter Junker – in einer aussichtslosen Stellung bot ihm sein Gegner ein Remis an, das er dankend annahm. Martin Egle kämpfte trotz Minus-Qualität tapfer weiter, doch am Ende erwies sich der Turm gegen den Springer als zu stark – Aufgabe. Der Pechvogel der Partie war Lutz Höring. Er überspielte seinen Gegner bereits in der Eröffnung, gewann eine Figur für zwei Bauern, doch in der späten Phase des Spiels unterlief ihm ein Fehler, der sofort bestraft wurde. Zwischenstand 4:3 für die Gmünder. Richard Haidl gelang dann eine kleine Endspiel-Sensation. Während seine zwei Mehrbauern in einem ungleich-farbigen Läuferendspiel vermeintlich nichts nutzten, lauerte er auf den einen entscheidenden Fehler seines Gegners – er kam prompt und Richard gewann souverän. Endstand 4:4 - doch nach der sogenannten Berliner Feinwertung ist nun der Gmünd der Aufsteiger. Der SV Unterkochen bleibt ungeschlagen und hat eine starke Saison gespielt. Jetzt heißt es, die Kräfte zu konsolidieren und in der kommenden Saison hochmotiviert wieder an die Bretter zu gehen. Manchmal ist es im Schach wie beim Casino – man braucht ein paar Anläufe bis man gewinnt.

(Spielbericht von N. Karatsioras)