VL Nord: Wolfbusch - Unterkochen 6.5:1.5

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Herbe Klatsche gegen Titelaspiranten

 

Auch in dieser Saison war der SVU ohne jedwede Chance gegen die nominell stärkeren Wolfbuscher. In etwa ausgeglichenen Stellungen einigten sich M. Egle (2) und S. Egle (1) nach kurzer Spielzeit mit ihren Kontrahenten auf Unentschieden. Nach diesen – doch erfreulichen Ergebnissen ¬– verlor der SVU nach und nach die Kontrolle.


Am letzten Brett konnte L. Höring den Angriff seines Gegners nicht mehr verteidigen. Nicht besser erging es D. Junker (4), der nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnungsphase seinem Gegner nur noch wenig Widerstand leisten konnte, sodass er letzten Endes ebenfalls aufgeben musste. Es folgten die Verluste von R. Zirlik (7) und N. Karatsioras (5). Damit stand die Niederlage bereits fest. Lediglich D. Frühsorger (6) zeigte im Turmendspiel seine Fähigkeiten und erreichte dadurch noch ein verdientes Remis.
Nach dem fünften Spieltag steht der Schachverein Unterkochen mit lediglich einem Punkt mit dem Rücken zur Wand, sodass nun Punkte gegen die Verbleibenden Konkurrenten Pflicht sind, um so den – fast sicher scheinenden Abstieg – abzuwenden.

 

Extra Lob und Dank an unser Mitglied Werner Klein und seine Frau, die uns nach der Partie noch mit Speis und Trank versorgt haben!!! Danke! Lachend

 

Viererpokal: Spraitbach - Unterkochen, 1:3

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Halbfinale Viererpokal Ostalb


SF Spraitbach – SV Unterkochen     1:3

 

Nachdem die Unterkochener aufgrund des Turniermodus die erste Runde kampflos gewannen, standen sie am vergangen Samstag im Halbfinale gegen die Spraitbacher Schachfreunde. Diese traten nicht in Topbesetzung an. Nichtsdestotrotz entwickelte sich ein spannender Mannschaftskampf zwischen dem Spraitbacher Landes – und Unterkochener Verbandsligisten.

 

Zum Spielverlauf:

 

Nach zunächst unklarer Situation an vier Brettern gelang es D. Frühsorger (4) durch einen taktischen Schlag, entscheidenden Materialvorteil zu erlangen, was den Gegner zur Aufgabe bewog. An den anderen Brettern war bis dato immer noch nicht klar, zu wessen Gunsten sich die Begegnung wenden sollte. Am zweiten Brett hatte S. Egle das Bauernopfer seines Kontrahenten in der Eröffnungsphase angenommen, was aber dazu führte, dass er sich in einer Druckstellung wiederfand. An den Brettern eins und drei hielten sich die Positionen der Schachfreunde Egle, M. und Karatsioras ebenfalls die Waage.

Durch angriffslustiges Spiel gelang es N. Karatsioras letztlich doch, seinen Gegner zu einem Fehler zu provozieren, sodass dieser unter dem Druck des Unterkocheners zusammenbrach. Es stand nun  2:0 für die Unterkochener Schachfreunde. In einer nahezu durchgängig ausgeglichen Partie unterlief M. Egle im Läuferendspiel ein gravierender Fehler. Die Folge war, dass er sich in einem verlorenen Bauernendspiel wiederfand. Nun stand es 2:1 und die Stellung am zweiten Brett schien immer noch unklar zu sein. Letzten Endes gelang es S. Egle durch konzentriertes Spiel, den Stellungsvorteil in einen vollen Punkt umzumünzen.

Mit diesem 3:1 – Sieg hat sich die Unterkochener Mannschaft für das Finale des Viererpokals Ostalb qualifiziert, in dem sie auf eine der beiden Sontheimer Mannschaften treffen wird.

 

M.Egle

 

Einzelergebnisse

 

Br. SF 90 Spraitbach e.V. 1 - SV Unterkochen 1 1:3
1 Krotschak, Joscha - Egle, Martin 1:0
2 Ziegler, Alexander - Egle, Stefan 0:1
3 Kurz, Tim - Karatsioras, Nikolaos 0:1
4 Wahl, Thore - Frühsorger, Dieter 0:1
Br. SK Sontheim/Brenz e.V. 2 - SK Sontheim/Brenz e.V. 1

 

 


Unterkochen - Feuerbach, 3:5

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Trotz aller Bemühungen und Hoffnungen, die man in die Begegnung setzte, gelang es der ersten Mannschaft aus Unterkochen nicht, den Feuerbachern einen Punkt abzunehmen.

 

Zum Spielverlauf:

Aufgrund unglücklicher Gegebenheiten ging der SVU ersatzgeschwächt in die Spielrunde. Zu Beginn zeichnete sich ein enger Mannschaftskampf ab. S. Egle (1) und T. Fink (3) konnten nach kurzer Spielzeit ihren deutlich stärkeren Gegnern ein Unentschieden abnehmen. Zu diesem Zeitpunkt schien der Mannschaftskampf noch offen zu sein, was sich alsbald ändern sollte. Am fünften und achten Brett einigten sich die Unterkochener Karatsioras und Geißinger ebenfalls auf Remis mit deren Kontrahenten. In der Zwischenzeit zeichneten sich allerdings schlechtere Stellungen bei Junker (4) und Höring (7) ab, sodass sich das Blatt zugunsten der Feuerbachern wendete. Trotz aller Bemühungen konnte D. Frühsorger (6) seinen minimalen Vorteil nicht in einen vollen Punkt ummünzen, sodass er ebenfalls mit einem Unentschieden zufrieden sein musste. Nachdem D. Junker in der Zwischenzeit seine Stellung in akuter Zeitnot nicht mehr halten konnte und L. Höring dem Druck seines Kontrahenten nicht mehr Stand halten konnte, ging es lediglich darum, wie hoch man verlor. In einer verzwickten Stellung konnte M. Egle (2) dank eines taktischen Tricks seine schlechtere Stellung noch remis halten und so für ein wenig Ergebniskosmetik sorgen.

 

Durch diese 5:3 Niederlage scheint der Abstieg des SVU mit aller Wahrscheinlichkeit besiegelt zu sein, falls nicht an den letzten Spieltagen eine plötzliche Wende eingeleitet werden sollte.

 

Tabelle nach dem 4.Spieltag:

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sp MP BP
1 SC Böblingen 1975 e.V. 2 **

3.5
5.0 5.0

5.5 4 6 19.0
1 SK Schwäbisch Hall 1
**
2.5
5.0 6.5
5.0
4 6 19.0
3 SK Sontheim/Brenz e.V. 1

** 5.0 4.5 3.5


5.5 4 6 18.5
4 SV Stuttgart-Wolfbusch 1956 e.V. 1 4.5 5.5 3.0 **


4.5

4 6 17.5
5 Stuttgarter SF 1879 3

3.5
**

4.0 4.0 5.5 4 4 17.0
6 SC Grunbach 1 3.0 3.0 4.5

**


4.5 4 4 15.0
7 SC Feuerbach e. V. 1 3.0 1.5



** 4.5 5.0
4 4 14.0
8 SC Tamm 74 1


3.5 4.0
3.5 ** 5.5
4 3 16.5
9 SV Unterkochen 1
3.0

4.0
3.0 2.5 **
4 1 12.5
10 Sabt DJK Ellwangen 1 2.5
2.5
2.5 3.5


** 4 0 11.

 

 

Bericht von M. Egle


Unterkochen - SF Stuttgart 3, 4:4

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Unterkochen verpasst Chance

 

Nach der zuletzt verpassten Gelegenheit, gegen die Schachfreunde aus Tamm zu punkten, war es am nachfolgenden Spieltag klares Ziel, gegen die Schachfreunde aus Stuttgart, einen Sieg zu verbuchen. Leider konnte dieses Ziel nicht in die Tat umgesetzt werden.

 

Zum Spielverlauf:

Zunächst standen die Zeichen für Unterkochen gar nicht schlecht, als bereits zu Beginn des Mannschaftskampfes feststand, dass der Gegner das erste Brett unbesetzt lassen würde. Trotz der baldigen Führung, konnten die Gäste aus Stuttgart bereits nach etwa einer Stunde Spielzeit aufgrund einer Unaufmerksamkeit von T. Fink (2) ausgleichen. Nachdem sich abzeichnete, dass L. Höring und M. Egle beide eine sehr gute bzw. gewonnene Stellung erreicht hatten, konnten sowohl D. Junker (3) als auch J. Rieck (4) in ein gerechtes Unentschieden einwilligen. Leider konnte R. Zirlik trotzt aller Bemühungen seine Stellung nicht mehr verteidigen, sodass die Unterkochener erstmalig in Rückstand gerieten. Es folgte der Sieg von L. Höring, mit diesem wieder alles offen zu sein schien. Bedauernswerterweise konnte M. Egle (2), der nahezu die ganze Partie seinen Kontrahenten dominierte, seinen Vorteil nicht in einen vollen Punkt umwandeln. Er war gezwungen, die Punkteteilung in einem nicht mehr zu gewinnenden Endspiel zu akzeptieren. Nun wurde es sehr spannend. Es stand 3.5:3.5 und es war selbst für erfahrene Kenner des königlichen Spiels nicht absehbar, wie die Partie von N. Karatsioras (6) ausgehen würde. Nach weiteren zwei Stunden Spielzeit einigten sich beide Spieler auf ein mehr oder weniger gerechtes Remis, sodass der Mannschaftskampf mit einem 4:4 endete.

 

Daraus profitieren können – in Anbetracht der bereits kritischen Situation im Abstiegskampf – nur die Stuttgarter Schachfreunde, die mit nun bereits vier gesammelten Punkten den dritten Tabellenplatz belegen. Für Unterkochen allerdings hätte wahrscheinlich nur ein Sieg weitergeholfen, da man nun in der Pflicht steht, gegen einen der stärkeren Gegner punkten zu müssen. Nichtsdestotrotz bleiben dem SVU noch Chancen, den drohenden Abstieg zu vermeiden. Man hofft deshalb, beim nächsten Heimspiel gegen die Schachfreunde aus Feuerbach das Ruder wenden zu können.

Tamm - Unterkochen 5.5:2.5

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Bittere Niederlage für den SVU

 

Nach der beachtlichen Leistung am ersten Spieltag fuhr der Schachverein Unterkochen durchaus motiviert zu den Gästen nach Tamm. Leider sollte es zu keinem „Happy-End“ kommen.

 

Zum Spielverlauf:

Zunächst startete man zuversichtlich in die Begegnung, da T.Fink (3) bereits in der Eröffnungsphase einen Bauern gewann. Es folgte ein überzeugender Sieg von J.Rieck (6), der seinen Kontrahenten trotz Zeitnot die Grenzen aufzeigte. Nach einem gerechten Remis von N.Karatioras (5) schien es für den SVU ganz gut auszusehen – doch bald sollte sich das Blatt gewendet haben.

Doch dann übersah D.Junker in hochgradiger Zeitnot eine Mattdrohung und musste aufgrund des folgenden Materialverlustes resignieren. R.Zirlik (7) konnte nach einer mehr oder weniger erzwungenen Remisablehnung seine Stellung nur noch verloren erklären, da sie sich zunehmend verschlechtert hatte. Ebenfalls konnten M.Egle (2) und S.Egle (1) ihre Positionen nicht mehr verteidigen, sodass die Niederlage bereits feststand Beim Versuch, der Niederlage noch eine Art „Ergebniskosmetik“ zu verleihen, überzog D.Frühsorger (8) sein Endspiel und musste das Handtuch werfen.

Diese durchaus ärgerliche Niederlage sollte den SVU jedoch nicht daran hindern, im nächsten Spieltag gegen die Schachfreunde aus Stuttgart mit voller Überzeugung und Hingabe in die Begegnung zu starten, um so im Abstiegskampf noch einen Akzent setzen zu können.

 

M.Egle